Month: July 2017

Tagebuch #1: Fitzgeralds Frauen & große Pläne

31.07.2017 gelesen: I’d Die For You and Other Lost Stories von F. Scott Fitzgerald Wunderschönes Cover. Schöne Sprache, wenn auch gewohnt schlicht, wie es die kanonisierte US-amerikanische Literatur eben so ist. Ich lese dieses Buch jetzt die dritte Woche und langsam halte ich nicht mehr aus, wie gleichförmig die weiblichen Figuren bei Fitzgerald sind: mehr oder minder hysterische, hübsche junge Frauen, die sich primär für Männer interessieren. In der titelgebenden Geschichte will sich eine junge Schauspielerin für einen Mann (der Fitzgerald zufälligerweise sehr ähnelt) umbringen; dann entscheidet sie, es doch nicht zu tun, und zwar, weil da ja noch ein anderer Mann ist, für den sie sich interessiert. Herrje.

Musik

Music is the blood in his veins, he thinks. He knows it is not true, but he would like to believe it, anyway. So Liam Emris plays. The violin is his favourite. It was his parents’ idea. The only thing they left him, both of them gone, those cowards. Wait. And Rea, of course. His little sister. When he looks at her, bruised knuckles and wide blue eyes, he realises he would cross an ocean for her. Swim if need be. He laughs at himself. He does not know yet that he will have to. Touch That Fire hat einen Soundtrack. Das ist insofern erstaunlich, als dass ich eigentlich die musikalische Banausin in der Familie bin. Mein älterer Bruder hat einen Plattenspieler und eine Band. Mein Zwilling spielt zwei Instrumente und singt. Mein Vater sing im Chor, spielt Gitarre und Klavier, und sogar meine Mutter hat jetzt angefangen Klavierspielen zu lernen. Ich hingegen – lass uns einfach sagen, ich singe gerne. Wenn auch nicht gut. Aber beim Schreiben benutze ich Musik ununterbrochen: als Inspiration. Oder …

Making Of: Wie die PALACE-Saga entsteht

Diary of a Novel – 1st entry – Monday, October 26th 2016 12:51 PM: Just reached 10,000 words! That is my first milestone. As I am planning to write about 120,000, I may put my next milestone at 40,000 (or celebrate every 10,000 words I manage). Favourite lines today: I have only just pulled the zipper down a few inches when I hear a familiar voice. Mister Galahad. He is coming back. I leave the zip, grab onto the windowsill and hoist myself up. The petticoat catches on the edges of the window. Ich liebe es, wenn mir jemand verrät, was sein Lieblingssatz ist. Und ich verehre Making-Ofs. Als DVD-Extra, auf Blogs, auf Twitter. Immer, wenn ich verfolgen kann, wie etwas entsteht, ein Film oder ein Videospiel oder ein Bild, bin ich wie verzaubert. Natürlich insbesondere bei Büchern. Da sitzt also jemand am Schreibtisch und schreibt ein Wort nach dem anderen. Aber wie ist es zu diesem Buch gekommen, diesem und keinem anderen? Wo entstand die Idee, zu welcher Szene gehört welches Lied, wann erwachte …

Tweets von einem jungen Dichter

Seit Rilkes Briefen an einen jungen Dichter mangelt es nicht an Schreibratgebern. Oft sind sie von erfahrenen Autoren verfasst, die ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben wollen. Das ist gut. Das braucht es. Aber das braucht es nicht nur.  Was ist mit Briefen von einem jungen Dichter? Denn manchmal haben alte Dichter vergessen, wie es war, ein junger Dichter zu sein. Manchmal wissen sie nicht mehr genau, die das ist: die Angst. Die Euphorie. Und die ganze Aufregung, was man mit diesem Twitter eigentlich am besten macht. Darum mache ich Tweets von einem jungen Dichter #tvejd. Jede Woche einen bis zum Erscheinungstag meines Debüts. Für andere junge (und gerne ältere) Autoren. Und für Leser. Für alle, die es interessiert, wie man jung sein kann und schreiben. Und das noch heutzutage, wo doch das Buch dem Untergang geweiht ist. Und sowieso alle nur noch tweeten. Sagt man. #1 Lies Bücher, die du magst. Aber vor allen Dingen Bücher, die du nicht magst. Und dann mach es besser. #tweetsvoneinemjungendichter #tvejd pic.twitter.com/96m83E1HlK — C. E. Bernard (@CEBernardwrites) August …