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Tweets von einem jungen Dichter

Seit Rilkes Briefen an einen jungen Dichter mangelt es nicht an Schreibratgebern. Oft sind sie von erfahrenen Autoren verfasst, die ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben wollen. Das ist gut. Das braucht es.

Aber das braucht es nicht nur.  Was ist mit Briefen von einem jungen Dichter? Denn manchmal haben alte Dichter vergessen, wie es war, ein junger Dichter zu sein. Manchmal wissen sie nicht mehr genau, die das ist: die Angst. Die Euphorie. Und die ganze Aufregung, was man mit diesem Twitter eigentlich am besten macht.

Darum mache ich Tweets von einem jungen Dichter #tvejd. Jede Woche einen bis zum Erscheinungstag meines Debüts. Für andere junge (und gerne ältere) Autoren. Und für Leser. Für alle, die es interessiert, wie man jung sein kann und schreiben. Und das noch heutzutage, wo doch das Buch dem Untergang geweiht ist. Und sowieso alle nur noch tweeten. Sagt man.