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#7: Gewalt, Genres, #makingyourcharacterssuffer

20.09.2017

gelesen: Im Herzen der Gewalt von Édouard Louis. Sein gefeiertes Debüt, Das Ende von Eddy, habe ich an mir vorbeiziehen lassen, da ich nicht der größte Fan von autofiction bin. Aber dann nahm ich in der wunderbaren Ossietzky Buchhandlung in Flensburg ein Buch in die Hand: der Umschlag faszinierte mich, die erste Seite war meisterhaft (brillant übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel). Erst eine mitreisende Freundin machte mich darauf aufmerksam, dass es von Édouard Louis ist. Wieder einmal stellt sich heraus: Don’t judge a book by its genre. Es geht im Herzen der Gewalt auch um – wer hätte das gedacht – Gewalt, ein Thema, mit dem ich mich bei Burn That Wall viel auseinandersetze. Gerade in YA/Fantasy Büchern gibt es viel Gewalt, ohne, dass es immer reflektiert wird. Gewalt wird oft noch als etwas Heroisches dargestellt.

geschrieben: Den letzten polish von der Serie, an der ich zur Zeit für ITV arbeite. Endlich nimmt es Form an. Außerdem natürlich mehr Burn That Wall. Endlich wieder zurück in London. So sehr ich das Paris und Berlin dieser Welt geliebt habe, war es doch etwas ganz Besonderes, endlich wieder in die dystopische Welt meines Londons einzutauchen. Sofort entsteht ein ganz anderer Druck. Es ist wieder klar, was auf dem Spiel steht. Jeder Atemzug könnte der letzte sein.

unterschrieben: die Charta des PEN. Ich bin jetzt Fördermitglied.

gelernt: Don’t judge a book by its genre (it bears repeating). Und:

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