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Rea in Paris: 5 spektakuläre Schauplätze aus PALACE OF SILK

PALACE OF SILK spielt in Paris. Ich hatte das große Glück, eine Zeit lang in dieser magischen, lebendigen, hässlichen, wunderschönen Stadt zu Leben. Fünf Schauplätze aus PALACE OF SILK und ihre Entsprechungen in der echten Welt.

 

  1. Das Quartier Latin – Liams Wohnung

Liam Emris ist der Bruder der Heldin Rea. Seine Wohnung sieht innen praktisch genauso aus wie die, in der ich gewohnt habe. Sie liegt aber ganz woanders: Nämlich im fünften Arrondissement, direkt am Botanischen Garten und der Pariser Moschee und sehr nah an einer der Pariser Universitäten, der Sorbonne III (Nouvelle Sorbonne). Das ist die Universität, die ich besucht habe. Im Botanischen Garten haben wir oft unsere Pausen verbracht und dort auf der Wiese oder den Bänken inmitten der Blumen Mittag gegessen. Vorher haben wir uns im Supermarkt neben der Buchhandlung Obst und Käse oder Salate geholt und um Gabeln gebettelt. In der Moschee gab es unglaublich gutes Gebäck und mehr Tee, als man trinken kann. Ein wunderschöner schattiger Innenhof, in dem ich gerne ganze Nachmittag verbracht und geschrieben oder gelesen habe.

 

Jardins de Plantes in Paris / (c) Christine Lehnen

Jardins de Plantes in Paris / (c) Christine Lehnen

 

  1. Les Halles (Markthallen) – Paris’ Babylon

Ninon, die französische Prinzessin, nimmt Rea in PALACE OF SILK mit zu den Pariser Markthallen, Les Halles. Ich habe mich bei der Beschreibung der Markthallen an ihrem historischen Aussehen orientiert:

Historische Zeichnung von Les Halles, 1870-1880 von Benoist, Félix (1813-1896)

Heute sehen diese Markthallen ganz anders aus; sie sind eine moderne Mall geworden, die darunterliegenden Metrostation ist eine von Paris’ Drehkreuzen. Ich bin oft dort vorbeigefahren und manchmal auch ausgestiegen, um mir bei M&S foods eine wunderbare Currysoße zu gönnen.

 

  1. Pont d’Alexandre: die Parade

Die Pont d’Alexandre ist eine Brücke, an der ich jeden Tag vorbeigefahren bin. Sie verbindet den Invalidendom mit dem Petit und Grand Palais und ist einfach prächtig. Außerdem bietet sie einen schlicht umwerfenden Blick auf Paris’ Sehenswürdigkeiten. Das ist meine Hood, mein quartier oder arrondissement. Dort hatte ich das große Glück zu wohnen.

 

  1. Der Hof der Farben – der Louvre

Wenig überraschend: Der Hof der Farbe basiert auf dem heutigen Louvre. Auch dort habe ich viel Zeit verbracht – als ich umsonst hineinkonnte, habe ich oft in den stillen Ecken der altertümlichen Sammlung gesessen und geschrieben. Der Ballsaal basiert jedoch auf einem Raum, der sich nicht im Louvre befindet, sondern im Musée d’Orsay (meinem Lieblingsmuseum): wenn man die erste Treppe hinten links in der Ecke hinaufgeht und sich dann nicht den großen Ausstellungen zuwendet, sondern nach links abbiegt, betritt man den prächtigsten Raum, den ich jemals gesehen habe: Spiegel an den Wänden, goldener Stuck, Lampen in Form von Glasblumen, Blick auf Seine. Ein Traum!

Musée d’Orsay (c) Christine Lehnen

Musée d’Orsay (c) Christine Lehnen

Musée d’Orsay (c) Christine Lehnen

  1. Reas erste Bleibe – Renés Wohnung im fünften Arrondissement

Renés Wohnung ist im Inneren frei erfunden, aber ich weiß genau, wo sie liegt: an der Rue Mouffetard. Heutzutage ist das die Straße, wo die Studentinnen und Studenten ausgehen. Das Essen ist exzellent, aber günstig, den Alkohol kann man sich leisten und es gibt dort die besten Crépes: bei Au Petit Grec.

“Die Straße bietet dem neugierigen Beobachter ein ständiges Spektakel.”

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